Erinnerungspädagogik nachhaltig gestalten: 27.02.2018 in Dorsten

„Na klar, sich zu erinnern und daraus zu lernen ist wichtig!“ Auf diesen Satz werden sich wohl alle GeschichtslehrerInnen und alle freien PädagogInnen aus der historisch-politischen Bildung einigen können. Doch eine Gedenkstättenexkursion oder ein Zeitzeugengespräch zu organisieren ist aufwändig, die Ressourcen in Schulen sind knapp, und selbst wenn die Veranstaltung auf den Weg gebracht wurde, Weiterlesen…

Vertrauen und Symmetrie in der Bildungsarbeit mit Geflüchteten – Ein Erfahrungsbericht zu unserer Arbeit mit Sprach- und Integrationskursen

Das Thema „Geflüchtete in Gedenkstätten“ wird im Rahmen von Integrationsdebatten immer wieder kritisch diskutiert: Sollen oder müssen Menschen zur Integration Gedenkstätten besuchen? Wenn ja, wann? Unmittelbar nach Ankunft in Deutschland oder vor Abschluss ihres Einbürgerungstests? Doch auch ohne die teils medial recht prominent platzierte Forderung nach verpflichtenden Gedenkstättenbesuchen sind Geflüchtete tatsächlich längst bundesweit regelmäßig Gäste Weiterlesen…

Campfire in Dortmund

Die Premiere des Campfire-Festivals an der TU Dortmund Anfang September wird sicherlich nicht wegen des guten Wetters in Erinnerung bleiben. Andererseits brachten matschige Wiesen und regengrauer Himmel aber schnell die Stimmung eines typischen Festivals auf. 22 große wie kleine Zelte, eine beeindruckende Bühne und das vielfältige Programm hatten das Potenzial, viele Menschen zu erreichen. Auch Weiterlesen…

Erfolgreich vernetzt

Der Begriff Networker ist ja inzwischen schon fast zu einem Schimpfwort verkommen. Was aber daran schlimm sein soll, andere Institutionen sowie Projekte und vor allem die Menschen dahinter kennenzulernen, erscheint mindestens schleierhaft. Das perfekte Argument für den Blick über den Tellerrand der eigenen Arbeit lieferte zuletzt ein Netzwerktreffen, zudem der Verein Gegen Vergessen – Für Weiterlesen…

Heimatsucher fühlen sich Willkommen

Vanessa Eisenhart von den #heimatsucher besuchte diese Woche die Willkommensstätten in der Villa ten Hompel. In einem produktiven Gespräch erzählte sie von der spannenden Arbeit mit Zeitzeugen, erklärte ihre persönliche Rolle als „Zweitzeugin“ und suchte mit Elly Martens und Dennis Grunendahl nach Gemeinsamkeiten sowie Herausforderungen in ihren jeweiligen Projekten. Wir beschlossen, in engem Kontakt und Weiterlesen…

„Unter die Haut“ und „Logbooks“ – Ein pädagogisches Konzept wird zur Ausstellung

Geschichten können unter die Haut gehen und auch unsere eigene Haut mag mitunter dem geschulten Auge so manches biographische Detail verraten. In den letzten Wochen war ich Teil einer Gruppe, die sich die Frage stellte: „Welche Geschichten und Erfahrungen, welche Wünsche und Träume sollen auf meiner Haut zu sehen sein?“ Jedoch haben wir uns nicht Weiterlesen…

Demokratie vom Barock zu Beuys

Am vergangenen Freitag führten drei Mitglieder des Integrationsrates Münster durch das LWL-Museum für Kunst und Kultur. Vor selbstgewählten Kunstwerken diskutierten sie gemeinsam mit den Besuchern über die Frage: „Was ist Demokratie für mich?“. Beginnend an Theodor van Thuldens „Allegorie auf Gerechtigkeit und Frieden“ aus dem Jahr 1659, wurde über die Möglichkeiten, aber auch die Schattenseiten Weiterlesen…

Erinnerungskultur und Fluchterfahrung – Die Geschichte der vielen Einzelnen hören und zulassen

Nun mit einigem Abstand zu unserer Tagung Erinnerungskultur und Fluchterfahrung möchten wir nochmal allen Teilnehmer_innen für die wertvollen Diskussionen und Beiträge danken. Wir sind sehr glücklich über die Rückmeldungen, wie auch über die bleibenden Eindrücke, die wir persönlich gewinnen konnten. Das Themenfeld Flucht mit der Welt der Gedenkstätten in Einklang zu bringen und auf mögliche Überschneidungen zu Weiterlesen…

03.05.2017 „Leaving and Arriving?“ Ein Gesprächsabend in der Villa ten Hompel

Leaving and Arriving? – Holocaust-Survivor meets Refugee Ein Holocaust-Überlebender aus Münsters Partnerstadt Rishon LeZion und eine syrische Geflüchtete aus Aleppo suchen das Gespräch über Flucht und Migration, über das Weggehen und Ankommen. In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster und dem Projekt Willkommensstätten lädt die Stadt Münster zu diesem spannenden Treffen ein. Asher Weiterlesen…

Das selbstständige Nachdenken über den Holocaust durch Kunst: Die Gedenkwerkstatt – Interview mit Anna Zosik

Unsere Mitarbeiterin Stephanie hat in Bochum Anna Zosik getroffen. Die Künstlerin und Projektmanagerin hat 2009 in der Jugendbegegnungsstätte in Auschwitz eine ‚Gedenkwerkstatt‘ konzipiert, in der Besucher ihre Eindrücke kreativ zum Ausdruck bringen konnten. Mit Stephanie sprach sie über ihre Eindrücke sowie die Potenziale von kunstpädagogischen Projekten an Erinnerungsorten. Willkommensstätten: Wie kamst du als Künstlerin dazu, dich thematisch Weiterlesen…