Praxis

Wir sind ständig auf der Suche nach Best-Practise-Beispielen.

Da diese nicht (nur) zufällig laufen soll, haben wir ein institutionsübergreifendes Hospitationsprojekt gestartet, in dem wir Teammitglieder_innen durch NRW schicken, um zu schauen, wie an anderen Orten mit den Herausforderungen und Chancen innerhalb der Arbeit mit heterogenen Herkunftsgruppen umgegangen wird.
Da wir die ersten Einladungen bereits dankend annehmen konnten, haben wir auch schon enorm gewinnenbringende Erfahrungen sammeln dürfen.

Unser Ziel ist dabei keineswegs, mit mahnemdem Zeigefinger auf Defizite hinzuweisen, sondern vielmehr durch (teilnehmende Beobachtung) aus der Arbeitsweise unmittelbar zu lernen.

Natürlich gehen wir bei Bedarf auch gerne zur Hand, indem wir uns aktiv an Vorbereitung, Durchführung und Evaluation beteiligen. Genauso gerne bleiben wir aber auch nur passiv im Hintergrund und beonachten neugierig, wie die Seminare andernorts so ablaufen.

Wer also ein einmaliges oder regelmäßiges Projekt plant oder durchführt, bei dem Sprachbarrieren, unklare biographische Vorgeschichten und/oder geringe Vorkenntnisse erwartbar sind, darf gerne an uns denken.

 

Auszug aus dem Förderantrag

Unter dem neuen Namen „Willkommenskultur in Gedenkstätten“ (kurz: „WillkommensStätten“) sollen Wissen und Erfahrungen gesammelt, Problemfälle dokumentiert, Best-Practise-Projekte vernetzt, Gedenkstättenmitarbeiter interdisziplinär geschult und in Handlungsunsicherheiten beraten werden. […] Zukünftig sollen weitere Workshops, bei denen neue Lernmodule kreiert werden, Schulungen zum Zwecke der fachlichen wie auch interdisziplinären Weiterbildung und Vernetzungstreffen mit Gedenkstättenmitarbeitern, Kooperationspartnern und Geflüchteten folgen.“