Erinnerungspädagogik nachhaltig gestalten: 27.02.2018 in Dorsten

„Na klar, sich zu erinnern und daraus zu lernen ist wichtig!“ Auf diesen Satz werden sich wohl alle GeschichtslehrerInnen und alle freien PädagogInnen aus der historisch-politischen Bildung einigen können. Doch eine Gedenkstättenexkursion oder ein Zeitzeugengespräch zu organisieren ist aufwändig, die Ressourcen in Schulen sind knapp, und selbst wenn die Veranstaltung auf den Weg gebracht wurde, ist die Frage, ob und was die SchülerInnen daraus lernen, noch längst nicht beantwortet. Deshalb lädt die Demokratie-Zukunftswerkstatt am 27.02.2018 nach Dorsten ins Jüdische Museum Westfalen ein, sich praxisorientiert den Bedarfen und Zielen für die Organisation und Gestaltung von Gedenkstättenfahrten und ZeitzeugInnengesprächen anzunehmen.

Gemeinsam mit ExpertInnen aus der historisch-politischen Bildung soll das Engagement von Schulen und außerschulischen Institutionen im Kreis Recklinghausen unterstützt und ein Rahmen für den Austausch über Qualität und Nachhaltigkeit der Erinnerungspädagogik geboten werden. Historiker Peter Römer liefert einen Input über die Möglichkeiten und Herausforderungen der heutigen Erinnerungspädagogik. Dr. Paul Ciupke gibt einen Einblick in das forschende Lernen zu den Vernichtungslagern der Aktion Reinhardt als Best-Practise Beispiel für nachhaltige Erinnerungspädagogik. Die Willkommensstätten unterstützen dieses wertvolle Forum durch zwei World-Café Phasen, in welchen die TeilnehmerInnen ihre Bedarfe und Ideen diskutieren können.

Wir freuen uns auf zahlreiche TeilnehmerInnen und auf einen interessanten, vor allem nachhaltigen Austausch!

Das Programm: DZW II_Programm_20180227

Anmeldung und weitere Informationen:
info@demokratie-kreis-re.de
oder Tel. 02361 3021348

 
Weitere Informationen zum Tagungsort: http://www.jmw-dorsten.de/