Aufsuchende Bildungsarbeit – Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf

„Um aufsuchende Bildungsarbeit entwickeln zu können, muss man sich erst einmal selbst auf den Weg machen“ haben wir uns gedacht und sind diese Woche in die NRW-Landeshauptstadt aufgebrochen. Im Laufe des letzten Jahres stiegen die Anfragen nach Beratung und Kursen zur interkulturellen Bildungsarbeit. Auch deshalb setzten und setzen wir unser pädagogisches Angebot in und außerhalb von Gedenkstätten für alle Altersgruppen fort und entwickeln es weiter.

In der Mahn- und Gedenkstätte trafen wir uns hierzu zu einem Beratungsgespräch und zum Austausch mit der Museumspädagogin Anna Schlieck. Frau Schlieck erläuterte uns die breite Bildungsarbeit des Hauses – darunter auch das Konzept und den Aufbau der dort entwickelten mobilen Methodenkoffer. Im produktiven Gespräch gewannen wir grundlegende Anregungen für unsere eigene Arbeit. Dabei diskutierten wir ein breites Themenspektrum von der konkreten Workshopgestaltung an Schulen bis hin zu allgemeinen Fragen zur interkulturellen Geschichtsvermittlung und Antisemitismusprävention.

Die entstehenden Kursangebote sollen auch außer Haus als aufsuchende Bildungsarbeit stattfinden können, um bisher wenig erreichten Zielgruppen besser gerecht zu werden. Damit reagieren wir auf die konkreten Nachfragen, beispielsweise aus Schulen und Unterkünften für Geflüchtete. Im Februar werden wir einen ersten Workshop an einer Schule durchführen, in welchem neben der Geschichtsvermittlung insbesondere auch die Förderung des Fremdverstehens im Zentrum unserer Arbeit stehen wird.

Dank der freundlichen Unterstützung durch Frau Schlieck und die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf konnten wir am Ende des Tages mit vielen Impulsen zurück nach Dortmund und Münster fahren. Über die Zwischenergebnisse unserer Arbeit berichten wir im Anschluss an unsere ersten Kurse in diesem Jahr.

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