Projektidee: Blickwinkel

Eine Interviewreihe mit Geflüchteten, so lautete der Auftrag als mein Praxissemester im September begann. Seitdem ist einige Zeit vergangen. Es wurde recherchiert und eingearbeitet, konzeptioniert und umgeworfen, informiert und ausprobiert.
Und aus dem Ich wurde ein Wir.

Zu mir, Marc Römer, einem werdenden Sozialpädagogen, stößt Tim Fabiszewski, der durch sein Studium der Sprachwissenschaft und den Nebenfächern Politik und Soziologie eine ergänzende Perspektive für unser Projekt bietet.

Wir werden uns in ein unbekanntes Feld wagen, wollen den Blickwinkel der Geflüchteten einfangen.
Denn einige oder viele Erfahrungen und Themen der Adressatengruppe sind fern von der behüteten westeuropäischen Lebensrealität – fern von der unseren – und darauf können wir bauen. Darum dreht sich dieses Projekt:

 

(Wie) Kann eine Gedenkstätte auch eine Willkommensstätte sein?
Welche Zugänge sind vorhanden oder können ausgebaut werden?
Und vor allem:
Was erwarten Geflüchtete von einem Gedenkstättenbesuch?

Die Interviewreihe soll Impulse, Antwortoptionen und vor allem neue Fragen hervor bringen. Ergebnisse, die in diesem Blog veröffentlicht werden. Vom ersten Interview, über Fragen und Überlegungen bis hin zu unseren finalen Resultaten.

Uns begleitet die Überzeugung, das Integration keine Leistung ist, die allein von Migrant*innen zu erbringen ist – auch die Aufnahmegesellschaft steht in der Pflicht ihren Teil beizutragen, Chancen und Möglichkeiten zu eröffnen.

Dialog bedeutet Austausch.
Austausch nährt Verstehen.
Verstehen ermöglicht Positionierung

für die Geflüchteten in der Gesellschaft, für uns im Handlungsfeld.

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