„Experten ohne Wissen?“

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Vom ersten Tag an dabei: Dennis und Reinhardt

Es ist nun fast ein Jahr her, als sich abzeichnete, dass die Projektidee bald Dank der Förderung durch die Landeszentrale für politische Bildung in die Tat umsetzen lässt.

Wohin das für sechs Monate geplante Pilotprojekt nun genau führen würde, konnte man bestenfalls erahnen. Der Blick über den Tellerrand zeigte: Das ist wirklich Pionierarbeit.Erst musste ein Team gefunden werden, dass sich fachlich fundiert und vor allem empathisch mit dem Thema auseinandersetzt.

Mit dem Sozialarbeiter Mathias Hoth, dem Lehramtsstudenten Reinhardt Liesert und dem Historiker Dennis Grunendahl fand sich schnell ein Kernteam, das sich einerseits mit großem Eifer für die Sache begeisterte, andererseits aber auch einig darüber war, nach außen hin nichts zu überstürzen. Man kann sich schließlich nicht Experte nennen, wenn man grade erst begonnen hat. Entsprechend zurückhaltend waren wir bei öffentlichen Auftritten. Auf interdisziplinären Tagungen hörten wir interessiert zu, wir erarbeiteten uns den wissenschaftlichen Forschungsstand, wir vernetzten uns mit anderen Organisationen und vor allem probierten wir viel aus.

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Matthias bei einem unserer ersten Workshops Foto: Youth of Integration

Unser Team wuchs, wir planen inzwischen Veröffentlichungen und Tagungen, wir sind bei Veranstaltungen der Rolle des stillen Zuhörers entwachsen und es rauschen auch erste Anfragen herein.

Freilich stehen wir immer noch am Beginn und hinter jeder vermeintlichen Antwort verbergen sich unzählige neue Fragen, aber wir können nun nach zehn Monate intensiver Beschäftigung auf eine gewisse Erfahrung zurückgreifen, die wir sehr gerne mit Kolleginnen und Kollegen aus der außerschulischen Bildungsarbeit teilen würden.