„Und wie soll es heißen?!“

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Die ersten Vorschläge

„Der Umgang der Gedenkstättenmitarbeiter mit neu strukturierten Lerngruppen unter besonderer Berücksichtigung der „Flüchtlinge“ – So hieß das Projekt vor ziemlich genau einem Jahr noch im Förderungsantrag. 

Glücklicherweise verstanden die zuständigen Instanzen, was wir damit meinten, obgleich wir selbst mit dem Titel keineswegs zufrieden waren. Zu lang, zu sperrig, zu kompliziert. Das Wort „Flüchtlinge“ störte uns massiv – trotz der Anführungszeichen.

 

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Die Namensfinder: Matthias und Dennis

Für den Start waren wir aber froh, überhaupt loslegen zu dürfen und da wir ohnehin vorhatten, zunächst einmal Ziele zu definieren, zu beobachten, zu lernen und uns zu vernetzen, war uns erstmal egal, wie das Baby heißt. Wer noch nichts zu sagen hat, braucht auch noch keinen Titel. Und was hätten wir sagen sollen? Schließlich war das Thema für uns auch neu.
Nach sechs Monaten Experimentierphase waren wir aber sicher: Die Fragen, die uns umtreiben, beschäftigen auch andere Menschen und Institutionen. Unsere Beobachtungen machen auch andere, einige entwickeln schon Konzepte.
Da war uns klar: Das Projekt hat Zukunft.

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Erstmals ausgeschrieben: „Willkommensstätten“

Und obwohl wir schon seit Monaten wussten, dass die Namensfindung eine Herausforderung würde, ging das dann plötzlich ganz schnell: Ein neuer Denkimpuls, drei bis vier Korrekturen – und auf einmal heißt man Willkommensstätten…